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Was ist SVV?

SVV heisst SelbstVerletztendes Verhalten und tritt in verschiedenen Formen auf.

- schneiden mit scharfen Gegenständen wie z.B. Rasierklingen und Messern
- mit Scherben die Haut einritzen
- Wiederholtes Kopfschlagen
- Ins-Gesicht-schlagen
- In-die-Augen-bohren
- Beißen in Hände, Lippen oder andere Körperpartien
- oberflächlichen Hautverletzungen
- Verbrühungen
- sich mit Zigaretten oder einem Bügeleisen Verbrennungen zufügen
- Abbeißen von Fingerkuppen
- Verletzungen durch Kopfschlagen
- exzessiver Sport
- ungesunde Ernährung
- zuwenig Schlaf






Ursachen:

SVV entsteht häufig aufgrund eines emotionalen Chaos. Dieses kann u. a. durch ein Trauma, ein schlimmes Ereignis, Vergewaltigung, sexuellen Missbrauch, körperliche Angriffe, Verlust eines Partners/Kindes oder einer Bezugsperson entstehen. Aber auch während der Pubertät, einer sehr emotions- u. aggressionsgeladenen Entwicklungsphase, kann SVV seine Anfänge nehmen.

Fehlt in diesem emotionalen Chaos die richtige Unterstützung (seelische Hilfestellung, Fürsorge der Eltern, mentale Stabilität der Eltern etc.), muss man alleine damit fertig werden. Oftmals kommt es dabei zu Gefühlen von Vernachlässigung und Wertlosigkeit... Je jünger man zu dem Zeitpunkt des schlimmen Ereignisses ist, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, sich später selbst zu verletzen. Oft auch werden die Ereignisse verdrängt, scheinbar vergessen. Irgendwann, Jahre später, kann durch ein anderes bedeutsames Ereignis das alte Erlebte wieder "hochkommen" (alte Bilder erscheinen in Form von Flashbacks). Auch verschiedene Persönlichkeitsstörungen, Depressionen u.a. basieren häufig auf einem Trauma.

Die meisten Betroffenen können mit ihren Gefühlen nicht umgehen, trauen sich nicht ihre Aggressionen dahin zu senden wo sie hingehören sondern richten sie gegen sich selbst (Autoaggression), kommen mit sich und der Welt nicht oder nur schwer zurecht. Dadurch dass sie nicht in der Lage sind über Probleme und/oder Gefühle zu sprechen, entsteht ein großer innerer Druck.

Dieser Druck erhöht sich und irgendwann ist es an der Zeit diesen Druck abzubauen, die Betroffenen wollen/müssen sich von dem Druck befreien. Dies geschieht aufgrund fehlender anderer Möglichkeiten (z. B. verbaler Ausdruck) durch SVV. Durch Zufügen von Schmerzen lenken sie sich von dem inneren Druck ab und erhöhen den Schmerz so weit, bis der innere Druck nicht mehr "fühlbar" ist. Manche Betroffene wenden SVV "bewusst" (also bei vollem Bewusstsein) an, manche sind in dem Moment wie in Trance und kommen erst wieder zu sich, wenn der Schmerz spürbar ist. Ist dieser Moment erreicht, ensteht kurzfristig ein Gefühl der Erleichterung, die Betroffenen fühlen sich besser.

SVV wird von den Betroffenen angewandt um sich nicht mehr schlecht zu fühlen, nicht um sich besser zu fühlen. Nach der kurzfristigen Erleichterung stellt sich manchmal ein Gefühl der Emotionslosigkeit ein, manchmal fühlen sich die Betroffenen auch schuldig für das, was sie sich selbst angetan haben und entwickeln Wut auf sich selbst, weil sie es nicht verhindert habe


Genaue Zahlen, wie viele Menschen sich in Deutschland selbst verletzen gibt es nicht, nach Schätzungen sind es ca. 800.000 Mädchen, mit Sicherheit sind es aber mehr. Daten über Jungen gibt es kaum, die Zahl wird aber als deutlicher geringer eingestuft, das Verhältnis ist etwa 5:1.





Wer mehr darüber wissen will, kann auf rotetraenen.de nachlesen.



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